Die Meinung des australischen premier John Howard

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Die Meinung des australischen premier John Howard

Beitrag  Basti am Mo Apr 21, 2008 9:24 pm

Ich weiß ja nicht ob ihr folgendes schon kennt:

Premier John Howard – Australien
In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008

Review von John Howards Rede schrieb:Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der
Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien
zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale
sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten.
Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen
australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche
Aktivitäten zum Ausspionieren der
Moscheen in seinem Land zu unterstützen.
Wörtlich sagte er:
„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN
SICH ANPASSEN“. Akzeptieren sie es, oder
verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese
Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie
einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren
wir einen zunehmenden Patriotismus bei der
Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten
gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und
Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die
alle nur Frieden gesucht und gewollt haben.
Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht
Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch,
Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen.
Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft
werden wollt .... lernt unsere Sprache!
Die meisten Australier glauben an Gott. Es sind nicht
einige wenige Christen, es ist kein politisch rechter
Flügel, es ist kein politisch motivierter Zwang, nein –
es ist eine Tatsache, denn christliche Frauen und
Männer, mit christlichen Prinzipien, haben diese
Nation gegründet, und dies ist ganz klar
dokumentiert.
Und es ist sicherlich angemessen, dies an den
Wänden unserer Schulen zum Ausdruck zu bringen.
Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor
einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat
zu betrachten, denn Gott ist Teil UNSERER Kultur.
Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren,
und werden sie nicht in Frage stellen. Alles was wir
verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert,
und in Harmonie, Friede und Freude mit uns lebt.
Dies ist UNSERE NATION, UNSER LAND und
UNSER LEBENSSTIL, und wir räumen euch jede
Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns
zu genießen und zu teilen.
Aber wenn ihr euch ständig beschwert, Mitleid sucht,
unsere Fahnen verbrennt, unseren Glauben
verurteilt, unsere christlichen Werte missachtet,
unseren Lebensstil verurteilt, dann ermutige ich euch
einen weiteren Vorteil unserer großartigen
australischen Demokratie und Gesellschaft zu
nutzen:
DEM RECHT DAS LAND ZU VERLASSEN!
Wenn ihr hier nicht glücklich seit, dann GEHT! Wir
haben euch nicht gezwungen hierher zu kommen. Ihr
habt gebeten hier sein zu dürfen. Also akzeptiert das
Land, das euch akzeptiert hat.“

Irgendwie ist das genau das was ich schons eit einer weile denke, insbesondere auch wegen auslandischer Mitbürger hierzulande. Ich sag als Beispiel mal nur die Forderung der Türkischen Mitbürger bzw. Regierung, nach türkisch Sprachigen Schulen und Universitäten..


Zuletzt von Basti am Di Apr 22, 2008 2:43 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Die Meinung des australischen premier John Howard

Beitrag  Grischie am Mo Apr 21, 2008 9:45 pm

Basti schrieb:Ich weiß ja nicht ob ihr folgendes schon kennt:


Irgendwie ist das genau das was ich schons eit einer weile denke, insbesondere auch wegen auslandischer Mitbürger hierzulande. Ich sag als Beispiel mal nur die Forderung der Türkischen Mitbürger bzw. Regierung, nach türkisch Sprachigen Schulen und Universitäten..

Dito!
Seh ich ähnlich. Gut, es sei jetzt dahingestellt, inwieweit dann die australische Beteiligung im Irak gerechtfertigt ist, aber innenpolitisch hatter eigentlich gar ni ma so unrecht. Wie er schon gesagt hat: wenn ihr eure Religion habt, akzeptieren wir diese, aber respektiert und akzeptiert auch unsere und unsere Kultur. Denn schließlich ist es ja in der Tat so, dass sich auch hierzulande die ausländischen Mitbürger Deutschland als Wahlheimat ausgesucht haben. Dann sollten sie auch unsere Sprache lernen und unsere Kultur und Lebensweise akzeptieren.
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Re: Die Meinung des australischen premier John Howard

Beitrag  Gast am Di Apr 22, 2008 12:46 am

zu einfach, viel zu einfach...

leider müssen wir davon ausgehen, dass politik durch medien gemacht wird. auch kirchen, moscheen und synagogen stellen irgendwo ein medium dar. wir gehen jetzt von uns aus, weil wir eine vermeintlich breite sicht auf die welt haben, wir gehen von unserem wissen aus, was wir wiederum von anderen beziehen, die auch nur das richtige zu wissen glauben. relativ sicher wissen wir, dass der informationsstand und die weltsicht in nahost, fernost, südamerika und afrika ein niedrigeres level hat, als der unsrige. o-ton von einer türkischstämmigen schülerin bei uns: "viele leute haben in der türkei völlig falsche vorstellungen von unserer welt: da glauben echt welche, dass man in deutschland nur eine karte irgendwo in die wand stecken muss, und dann kommt da geld raus..." trotzdem möchte ich auch darauf hinweisen, dass unsere medien uns auch nur eine heile welt vorgaukeln. irgendeine menschenrechtsorganisation (leider fehlen mir genaue informationen...) meldet jährlich eine vielzahl von verstößen gegen die menschenrechte !!!hier bei uns in deutschland!!! wissen tun wir in hinsicht auf immigranten und deren nachkommen nur, dass sie sich über ungerechtigkeiten, fremdenhass und ablehnung beklagen. man könnte jetzt sagen: och, jetzt meckern die auch noch, obwohl die sonstwas für unterstützung kriegen auf unsere kosten. aber überlegt mal, was dahinter stecken könnte... kann es nicht sein, dass diese menschen wirklich recht haben? oder wenn dann wenigstens teilweise (ihr habt sicher auch schon erfahrungen mit ämtern gemacht...) was wenn diese schlechten erfahrungen weitererzählt werden? an was erinnert man sich eher? an das gute, was man für selbstverständlich hielt? welches medienbild haben denn die menschen im iran? oder noch aktueller: in china? wie denken die meisten von uns über die usa, und meinen damit eigtl die bush-regierung? wenn man sich anhört, was ein herr genscher zu solchen meinungen zu sagen hat, weiß man, was einem eigtl immer suggeriert wird! auch wenn viele versuchen werden, mir zu widersprechen: die usa sind ein urdemokratisches land, dessen demokratie trotz medienmacht funktioniert! und es ist richtig, dass eine frau merkel sowohl das amerikanische, als auch das russische und chinesische staatsoberhaupt trifft, selbst wenn menschenrechte übergangen wurden! denn was ist denn eigtl unser ziel? wollen wir erreichen, dass alle staaten demokratisch und alle menschen gleichberechtigt sind? nein, das zwar auch gerne, aber das ist innenpolitik, im grunde genommen wollen wir ein friedliches miteinander auf unserer immernoch wunderschönen erde! gut, einige von euch werden jetzt sagen: was hat das mit dem eigentlichen thema zu tun? es ist eine grundhaltung, die ich zum ausdruck bringen möchte, die ich mir seit einiger zeit angewöhnt habe: jeder mensch handelt nach seinen erhaltenen informationen nach besten wissen und gewissen. beeinflusst wird er durch erziehung jeglicher art (oder eben nicht...) wir sollten uns bei jedem konflikt bewusst machen, welche sichtweise, welches wissen das (imaginäre) gegenüber besitzt, und versuchen, dessen weg zur entscheidung dieses oder jenes zu tun nachzuvollziehen. dabei muss man einfach optimistisch/realistisch herangehen, dem anderen nicht zu viel zutrauen, aber auch nicht unterschätzen. letztenendes haben alle menschen ein ziel: glücklich zu sein (parallele zum frieden weltpolitisch gesehen) auf dem weg dahin machen menschen nuneinmal fehler, die erst langfristig bewusst werden. deshalb ist es auch wichtig dem anderen verzeihen zu können, missverständnisse kann man aufklären!
im bezug auf das zitat möchte ich der einseitigen sicht des australiers im allgemeinen nicht gänzlich widersprechen, aber ich möchte die immigranten doch in schutz nehmen, da sie alle einen grund haben, aus einem anderen land emigriert zu sein. sie haben viele hürden überwinden müssen, das kann nicht immer ohne frust vonstatten gehen. extreme wird es immer geben. wir in deutschland vermitteln zum beispiel in unserer demokratie das bild, dass jeder sich sein umfeld einrichten kann, wie er will, weil es sein gutes recht ist. wenn eine mehrheit für irgendetwas ist, dann will sie das auch durchsetzen, wenn eine entsprechende idee da ist. die ursprüngliche kultur steht einfach nicht mehr im vordergrund, weil wir zu einer mischkultur geworden sind. das wirkt sich lokal unterschiedlich aus, weshalb man hier wieder kommunalpolitik von landespolitik trennen müsste. auch das wird wieder sehr kompliziert, weshalb man guten politikern wirklich respekt gegenüberbringen sollte, wenn sie überhaupt den überblick behalten. unabhängig davon, ob howard ein guter oder weniger guter politiker ist, würde ich dazu sagen, dass diese rede sehr populistisch ist. jeder der das liest wird im ersten moment sagen: ja, er hat recht, genau so isses! aber genau auf diese art und weise versucht auch die npd für sich zu werben, deshalb heißt es kopf einschalten und hinterfragen. in der rede fehlt es an deutlichen anhaltspunkten, wo man stutzig werden könnte, aber wie ihr seht kann man auch diese sicht hinterfragen...

so, genug geschrieben, mir tun die handgelenke weh... Wink

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Re: Die Meinung des australischen premier John Howard

Beitrag  Gast am Di Mai 27, 2008 5:07 pm

schade, ich hätt hier gerne weiterdiskutiert...

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Re: Die Meinung des australischen premier John Howard

Beitrag  Casimir im Zauberwald am Di Mai 27, 2008 5:24 pm

viel zu viel text.
aber immerhin kann man hier mit dir im nüchternen zustand diskutieren Wink
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